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Österreich erleiden jährlich etwa 400 Menschen das Schicksal eines Wachkomas,
auch als apallisches Syndrom bekannt. Es handelt sich dabei um eine der
schwersten mit dem Überleben gerade noch zu vereinbarenden Schädigungen des
Gehirns.
Verschiedene
Ursachen wie z.B. schwere Schädel-Hirn-Verletzungen infolge eines Unfalles oder
ein Zustand nach Reanimation können dieses schwere neurologische Krankheitsbild
auslösen. Der Patient bleibt in einem komaähnlichen Zustand mit zeitweise geöffneten
Augen. Er ist aber nur beschränkt in der Lage, Reize und Informationen aus der
Umwelt aufzunehmen und darauf adäquat zu reagieren.
Die
"Österreichische Wachkoma Gesellschaft" will durch ihre Arbeit dazu
beitragen, den Bedürfnissen von Wachkoma-Patienten zu entsprechen, ihre
Heilungschancen zu verbessern und ihre Lebensqualität zu erhöhen und somit
auch die enorme Belastung der Angehörigen etwas mildern.